06.06.2015 – ab in den Süden …

Die gestrige Tour war ein Genuss. Sowohl kurventechnisch als auch landschaftlich war die Streckenführung wiedermal sehr abwechslungsreich.

Kurviger als hier in Korsika, geht es kaum und nach dem Motto „bezahlt ist bezahlt“ wird der Reifen bis auf die Kante genutzt.

Die Mittagspause in Aullene wurde gewitterbedingt zwangsverlängert.

 

Zwei kleine „Haken“ haben das Fahrvergnügen temporär etwas eingeschränkt. Zum einen musste ich mein Handgelenk auf Cruising-Modus umstellen, um die englische Saufnase über 200 km Reichweite zu bringen … hat funktioniert.
Zum anderen hat uns ein zweites Gewitter bzw. das erste ist anscheinend nur weitergezogen, ebenfalls fahrspaßtechnisch etwas eingebremst. Wir haben die Zeichen entlang der Strecke jedoch erkannt.

Somit hatten wir die Wahl, entweder temporär durch monsun-artige Regenfälle auf „Schmierseife“ rumeiern (für die Nicht-Biker: wenn heiß, dann Regen = nix gut) oder unter einem Baum Schutz suchen mit der Gefahr, vom Blitz getroffen zu werden.

Entscheidung: unter den Baum gestellt… Wenn vom Blitz getroffen werden, sind wir wenigstens trocken.

Kurz vor Tourschluß wurde noch kurzfristig ein Boxenstopp eingelegt, da meine englische Diva es sonst nicht nach Hause geschafft hätte. Für die Kollegen fiel auch noch was Leckeres ab, wie man unschwer erkennen kann.


Nach 11 Std. Tour um 427 km auf der Uhr, mit einigen Pausen versteht sich, sind wir alle wieder wohlbehalten zurückgekehrt. Pünktlich zum Technischen Dienst, wie gestern bereits berichtet.

So viel zu „Mr. Rizoma“ …

Frei nach dem Motto „was nicht passt, wird passend gemacht …“ bzw. „was absteht und stört muss weg …“

So sieht eine originale Rizoma Fussraste von der Seite aus:

Falls die Originalmaße in Linkskurven allerdings stören, sieht diese nach kurzer Zeit in Korsika so aus:

einfach … und extrem effektiv 😜 nebenbei erwähnt, wir reden von einer BMW R 1200 GS

Die etwas andere Profilvorstellung …

Bridgestone S20 EVO (nach 1.500 km) 

Fahrer: „DK Deep Fly“ aka „Mr. Clutch“ fka Dietmar

Pirelli Rosso II (nach 1.000 km)

Fahrer: „Mr. Wheely“ aka „Le Gourmet“ fka Cris

Metzler M7 RR (nach 1.800 km)  

Fahrer: „Mr. Rizoma“ aka „The Tour Translater“ fka Dirk

Metzler M7 RR (nach 2.400 km)  

Fahrer: „Mr. 2nd Place“ aka „Mr. Downgrade (BMW to Duc) “ fka Andreas

Metzler M7 RR (nach 1.500 km) 

Fahrer: „Tourguide“ aka „Mr. Cool“ aka „ICE Schneider“ fka Mathias

Metzler M7 RR (nach 1.700 km) 

Fahrer: „Dr. Öhlins“ aka „PS Biker Profi“ fka Thomas

Michelin Pilot Road 4 (nach 1.500 km) 

Fahrer: „Mr. Gas Station“ aka „Dr. Fuel“ fka Uwe

Michelin Pilot Road 2 (nach 2.000 km)  

Fahrer: „The Tyre Killer“ aka „Caretaker“ fka Werner

Da die Baujahre der Fahrer unter das Datenschutzgesetz fallen, lasse ich die Bilder für sich sprechen …

Legende:

  • aka: also known as
  • fka: formally known as

Dem Tourenplan auf der Spur…

Nichts geht ohne gute Planung im Vorfeld. Allerdings sollte er, wie in unserem Falle, flexibel anpassbar sein, wenn was dazwischen kommt … Reifenpannen oder so was in der Art …

Zwischenstand zur Halbzeit: 1.529 km

Etappen:

1. 298 km, Tourstart

2. 591 km, bis Fähre Genua

3. 237 km, Hotel inkl. Extraschleife

4. 403 km, inkl. Reifenpanne