Die gestrige Tour war ein Genuss. Sowohl kurventechnisch als auch landschaftlich war die Streckenführung wiedermal sehr abwechslungsreich.
Kurviger als hier in Korsika, geht es kaum und nach dem Motto „bezahlt ist bezahlt“ wird der Reifen bis auf die Kante genutzt.
Die Mittagspause in Aullene wurde gewitterbedingt zwangsverlängert.
Zwei kleine „Haken“ haben das Fahrvergnügen temporär etwas eingeschränkt. Zum einen musste ich mein Handgelenk auf Cruising-Modus umstellen, um die englische Saufnase über 200 km Reichweite zu bringen … hat funktioniert.
Zum anderen hat uns ein zweites Gewitter bzw. das erste ist anscheinend nur weitergezogen, ebenfalls fahrspaßtechnisch etwas eingebremst. Wir haben die Zeichen entlang der Strecke jedoch erkannt.
Somit hatten wir die Wahl, entweder temporär durch monsun-artige Regenfälle auf „Schmierseife“ rumeiern (für die Nicht-Biker: wenn heiß, dann Regen = nix gut) oder unter einem Baum Schutz suchen mit der Gefahr, vom Blitz getroffen zu werden.
Entscheidung: unter den Baum gestellt… Wenn vom Blitz getroffen werden, sind wir wenigstens trocken.
Kurz vor Tourschluß wurde noch kurzfristig ein Boxenstopp eingelegt, da meine englische Diva es sonst nicht nach Hause geschafft hätte. Für die Kollegen fiel auch noch was Leckeres ab, wie man unschwer erkennen kann.

Nach 11 Std. Tour um 427 km auf der Uhr, mit einigen Pausen versteht sich, sind wir alle wieder wohlbehalten zurückgekehrt. Pünktlich zum Technischen Dienst, wie gestern bereits berichtet.





























