08.06.2015 – Die Heimreise beginnt …

Früh geht es los. Um 07:00 Uhr heißt es Abfahrt in Richtung Bastia auf die Fähre. Kaum Verkehr auf der N81. Wer in Bastia mit der Fähre ankommt bzw. von dort startet, sollte als Biker die N80 und N81 unbedingt minimum einmal unter die Räder nehmen.

Um 08:45 Uhr, nach 94 km, sind wir alle fit und wohlauf an der Fähre angekommen, nur die Verladung lässt auf sich warten und es ist sehr heiß, sodass so mancher Biker sich entscheidet etwas Bequemeres anzuziehen.

  

Tourplan: Neuer Zwischenstand …

Neuer Zwischenstand: 2.296 km

Etappen:

1. 298 km, Tourstart

2. 591 km, bis Fähre Genua

3. 237 km, Hotel inkl. Extraschleife

4. 403 km, inkl. Reifenpanne

5. 427 km, Rundfahrt in den Süden

6. 340 km große Runde / 200 km kleine Runde

Werner mit seiner neuen Bereifung

Werner muss nach seinem Plattfuß, also am Motorrad, nun notgedrungen eine Mischbereifung fahren, da die passende Reifen nicht auf die Schnelle verfügbar war.

Vorne: (nach Defekt) Dunlop Roadsmart 

Hinten: Michelin Pilot Road 2 


Ergibt für alle Reifenkenner:

„Michlop Pilot Roadsmart 2“

07.06.2015 – Crewsplit for a ride …

Heute trennt sich die Gruppe, während DK und ich es etwas entspannter angehen lassen, mit Sightseeing in Calvi, geht der Rest wieder „back on track“.

    

Ganz können wir es ja doch nicht lassen und cruisen 200 km über die Insel mit dem Zwischenziel Haut-Arco am Fuße des Mte. Cinto (2706m). Nette Runde und als Sightseeingtour geeignet, Harleytreffen inbegriffen.

PS: die Schlaglöcher, Krater, plattentektonischen Erdverwerfungen werden in Korsika auf jeden Fall sehr eigenwillig aber gut sichtbar gekennzeichnet. Anderenorts sind solche Krater, kreisverkehrwürdig.

Randnotiz: Schweine und Kühe an und auf der Fahrbahn sind hier keine Seltenheit und in jeder Kurve abwechselnd mit Schlaglöchern, Sand oder ähnlichem Gezeugs (wir berichteten bereits) anzutreffen. Daher gilt immer, Augen auf bei der Rundfahrt.

Der Begriff „Schwarze Sau“ ist hier wörtlich zu nehmen. Wir distanzieren uns hier ausdrücklich vom Fußballgeschehen.

Als Abkühlung ging es dann noch eine Runde ins Meer. Wenn man schon mal in Korsika ist, sollte man das ja ruhig einmal ausnutzen.

Übrigens, gestrandete Wale gibt es hier auch! DK und ich haben jeweils einen gesehen, allerdings nur ein Beweisphoto.

Nach 340 km Rundreise ist der Rest auch wieder sicher zurück, ohne besondere Vorkommnisse. Scheint sehr relaxed gewesen zu sein.


Nur Mr. 2nd Place war aufgrund der reduzierten Mannschaft anfangs etwas verwirrt. Spruch des Tages: „… Wo isser donn de Thomas? … Cris: “ … Nimm doch einfach den Thomas an deiner Linken! …“ Man beachte das Bild.

06.06.2015 – ab in den Süden …

Die gestrige Tour war ein Genuss. Sowohl kurventechnisch als auch landschaftlich war die Streckenführung wiedermal sehr abwechslungsreich.

Kurviger als hier in Korsika, geht es kaum und nach dem Motto „bezahlt ist bezahlt“ wird der Reifen bis auf die Kante genutzt.

Die Mittagspause in Aullene wurde gewitterbedingt zwangsverlängert.

 

Zwei kleine „Haken“ haben das Fahrvergnügen temporär etwas eingeschränkt. Zum einen musste ich mein Handgelenk auf Cruising-Modus umstellen, um die englische Saufnase über 200 km Reichweite zu bringen … hat funktioniert.
Zum anderen hat uns ein zweites Gewitter bzw. das erste ist anscheinend nur weitergezogen, ebenfalls fahrspaßtechnisch etwas eingebremst. Wir haben die Zeichen entlang der Strecke jedoch erkannt.

Somit hatten wir die Wahl, entweder temporär durch monsun-artige Regenfälle auf „Schmierseife“ rumeiern (für die Nicht-Biker: wenn heiß, dann Regen = nix gut) oder unter einem Baum Schutz suchen mit der Gefahr, vom Blitz getroffen zu werden.

Entscheidung: unter den Baum gestellt… Wenn vom Blitz getroffen werden, sind wir wenigstens trocken.

Kurz vor Tourschluß wurde noch kurzfristig ein Boxenstopp eingelegt, da meine englische Diva es sonst nicht nach Hause geschafft hätte. Für die Kollegen fiel auch noch was Leckeres ab, wie man unschwer erkennen kann.


Nach 11 Std. Tour um 427 km auf der Uhr, mit einigen Pausen versteht sich, sind wir alle wieder wohlbehalten zurückgekehrt. Pünktlich zum Technischen Dienst, wie gestern bereits berichtet.

So viel zu „Mr. Rizoma“ …

Frei nach dem Motto „was nicht passt, wird passend gemacht …“ bzw. „was absteht und stört muss weg …“

So sieht eine originale Rizoma Fussraste von der Seite aus:

Falls die Originalmaße in Linkskurven allerdings stören, sieht diese nach kurzer Zeit in Korsika so aus:

einfach … und extrem effektiv 😜 nebenbei erwähnt, wir reden von einer BMW R 1200 GS

Die etwas andere Profilvorstellung …

Bridgestone S20 EVO (nach 1.500 km) 

Fahrer: „DK Deep Fly“ aka „Mr. Clutch“ fka Dietmar

Pirelli Rosso II (nach 1.000 km)

Fahrer: „Mr. Wheely“ aka „Le Gourmet“ fka Cris

Metzler M7 RR (nach 1.800 km)  

Fahrer: „Mr. Rizoma“ aka „The Tour Translater“ fka Dirk

Metzler M7 RR (nach 2.400 km)  

Fahrer: „Mr. 2nd Place“ aka „Mr. Downgrade (BMW to Duc) “ fka Andreas

Metzler M7 RR (nach 1.500 km) 

Fahrer: „Tourguide“ aka „Mr. Cool“ aka „ICE Schneider“ fka Mathias

Metzler M7 RR (nach 1.700 km) 

Fahrer: „Dr. Öhlins“ aka „PS Biker Profi“ fka Thomas

Michelin Pilot Road 4 (nach 1.500 km) 

Fahrer: „Mr. Gas Station“ aka „Dr. Fuel“ fka Uwe

Michelin Pilot Road 2 (nach 2.000 km)  

Fahrer: „The Tyre Killer“ aka „Caretaker“ fka Werner

Da die Baujahre der Fahrer unter das Datenschutzgesetz fallen, lasse ich die Bilder für sich sprechen …

Legende:

  • aka: also known as
  • fka: formally known as